Der Bund des heiligen Franziskus mit der Herrin Armut.  

Beiträge von Kajetan Esser / , Engelbert Grau / übersetzt von Kajetan Esser / , Engelbert Grau

Der Bund des heiligen Franziskus mit der Herrin Armut

Reihe: Franziskanische Quellenschriften, Band 9

177 Seiten, gebunden, Leineneinband mit Schutzumschlag, 316 g

1. Auflage 1966

früher Dietrich-Coelde-Verlag,
jetzt Verlag Butzon & Bercker

ISBN / Code: 978-3-7666-2063-7

Preis: 13,00 €

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Beschreibung:

Neben den Fioretti des heiligen Franziskus gibt es kaum ein Buch aus dem franziskanischen Mittelalter, das so viele Übersetzungen in moderne Sprachen erfahren hat als das Sacrum commercium - "Der Bund des heiligen Franziskus mit der Herrin Armut" - , aber auch keines, das so gründlich mißverstanden wurde als gerade diese Schrift.
Das Werk ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf das Jahr 1227 anzusetzen - also älter als die erste Lebensbeschreibung des Thomas von Celano über Franziskus -, und von einem Minderbruder verfaßt, der nicht nur allgemein theologisch sehr gebildet, sondern in der Theologie der Heiligen Schrift überaus bewandert war. Seiner literarischen Form nach - auch hier erweist sich der Verfasser als Meister! - handelt es sich um ein dramatisches Spiel, ähnlich den mittelalterlichen Mysterienspielen. Die geistesgeschichtliche Bedeutung des Werkes liegt darin, daß uns hier eine erste theologische, jedoch historisch fundierte Reflexion über das franziskanische Leben in Armut erhalten ist, eine erste theologische Reflexion des jungen Ordens über sich selbst.