Thomas Schärtl
Glaubens-Überzeugung
Philosophische Bemerkungen zu einer Erkenntnistheorie des christlichen Glaubens
384 Seiten, kartoniert, 22 cm, 605 g
1. Auflage 2007
Aschendorff Verlag, Münster
ISBN / Code: 978-3-402-00431-9
Beschreibung:
Der vorliegende Band versammelt Studien zur Verantwortung religiöser Überzeugungen. Die Blickrichtung ist bewusst aus der Perspektive des christlichen Theismus formuliert und will vor allem dem Unternehmen "christlicher Philosophie" gerecht werden. Für seinen innovativen Ansatz wurde der Verfasser im Sommer 2006 mit dem Nachwuchsförderpreis der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ausgezeichnet. Das vorliegende Buch wurde zudem im akademischen Jahr 2006/07 an der Hochschule für Philosophie (Philosophische Fakultät S. J.) in München als Habilitationsschrift angenommen.
Obwohl die einzelnen Studien unterschiedliche Ausgangspunkte wählen und Einzelaspekte des Vernunft-Glaube-Verhältnisses diskutieren, zeigt die vorliegende Monographie jedoch, dass sich die verschiedenen Kapitel (die Diskussion reicht von atheistischen Anfragen bis hin zur Realismusproblematik) wechselseitig ineinander spiegeln und dass sie bei aller Verschiedenheit in Hinsicht auf ihren Beitrag zur Architektur des Ganzen doch um ein Thema kreisen: nämlich dass die Glaubensüberzeugung ihre eigene Würde besitzt, die sie aber vom Gebot intellektueller und argumentativer Transparenz nicht dispensiert. Mit dem Begriff der "Glaubens-Überzeugung" versucht der Verfasser, einen eigenen Anstoß für das Unternehmen einer Erkenntnistheorie des christlichen Glaubens zu leisten. Er möchte dem Gebot rationaler Verantwortung ebenso gerecht werden wie der Einsicht, dass Glaubensgewissheit nicht auf Wissensgewissheit reduziert werden kann.
Obwohl die einzelnen Studien unterschiedliche Ausgangspunkte wählen und Einzelaspekte des Vernunft-Glaube-Verhältnisses diskutieren, zeigt die vorliegende Monographie jedoch, dass sich die verschiedenen Kapitel (die Diskussion reicht von atheistischen Anfragen bis hin zur Realismusproblematik) wechselseitig ineinander spiegeln und dass sie bei aller Verschiedenheit in Hinsicht auf ihren Beitrag zur Architektur des Ganzen doch um ein Thema kreisen: nämlich dass die Glaubensüberzeugung ihre eigene Würde besitzt, die sie aber vom Gebot intellektueller und argumentativer Transparenz nicht dispensiert. Mit dem Begriff der "Glaubens-Überzeugung" versucht der Verfasser, einen eigenen Anstoß für das Unternehmen einer Erkenntnistheorie des christlichen Glaubens zu leisten. Er möchte dem Gebot rationaler Verantwortung ebenso gerecht werden wie der Einsicht, dass Glaubensgewissheit nicht auf Wissensgewissheit reduziert werden kann.
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