Gudula Linck: Leib und Körper. Zum Selbstverständnis im vormodernen China  

Gudula Linck

Leib und Körper

Zum Selbstverständnis im vormodernen China

Reihe: Historisch-anthropologische Studien, Band 12

282 Seiten, kartoniert, 21 cm

1. Auflage 2001

Peter Lang Verlag, Bern

ISBN / Code: 978-3-631-34035-6

Preis: 45,50 €

Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versand

voraussichtlich versandfertig: heute

Beschreibung:

China gilt als Ort ganzheitlicher Lehren vom Menschen. Nur so ist die Faszination zu verstehen, die von Akupunktur, Schattenboxen, Qigong, asiatischen Kampfkünsten und Meditationsformen ausgeht. Die fernöstlichen Fertigkeiten versprechen Ganzheit, die unserer eigenen Tradition abhanden gekommen scheint. Dem gegenüber wäre einzuwenden: Erstens lehrt auch die chinesische Geschichte die Unterdrückung von Körper und Gefühlsregungen; zweitens machen Menschen Lebenserfahrungen, die sie zwar in unterschiedliche Begriffe transportieren, die aber in einer tiefen Schicht übereinstimmen, sodaß Ganzheit nach wie vor auch bei uns möglich wäre. Auf dem Umweg über die chinesische Anthropologie, der stets den Kulturvergleich im Blick hat, wird deutlich, warum in China der Monismus überlebte als Einheit des Menschen und als Einheit von Mensch und Welt - trotz der Anwandlungen von Antagonismus und Dualismus zwischen Körper/ Materie und Geist.

Aus dem Inhalt: Die katgegoriale Unterscheidung zwischen dem" tast- und sichtbaren Körper" und dem "gespürten Leib" - Leib und Körper - Leib und Gefühl - Mensch und Welt - Aspekte der Philosophie- und Sozialgeschichte Chinas