Andreas Wollbold: Therese von Lisieux. Eine mystagogische Deutung ihrer Biographie  

Andreas Wollbold

Therese von Lisieux

Eine mystagogische Deutung ihrer Biographie

Reihe: Studien zur systematischen und spirituellen Theologie, Band 11

IX + 368 Seiten, kartoniert, 22 cm, 536 g

2., unveränderte Auflage 2002

Echter Verlag, Würzburg

ISBN / Code: 978-3-429-01601-2

Preis: 24,50 €

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Beschreibung:

"Der Christ von morgen wird ein 'Mystiker' sein, einer der etwas 'erfahren' hat, oder er wird nicht mehr sein." - Dieses Wort Karl Rahners hat breite Zustimmung gefunden, weil es eine Art Zeitansage ist. DEnn innherhalb und außerhalb der Kirchen erhebt sich die Sehnsucht nach religiöser Erfahrung. karl Rahners Antwort darauf war die "neue Mystagogie", die Hinführung jedes Menschen zur persönlichen Gotteserfahrung. Doch welches Profil hat der Begriff Mystatgogie in der bunten Vielfalt heutiger Erfahrungsreligiosität? Der Autor entwickelt in Auseinandersetzung mit Rahner eine biographische Methode der Mystagogie. In ihr wird gezeigt, wie sich Gotteserfahrung im Lebenslauf entfaltet.
Am Beispiel der hl. Therese von Lisieux soll sich diese Methode bewähren. Denn Thereses Gotteserfahrung ist weit über die teils sehr fest umgrenzten Vorgaben ihrer Familie und des Klosters hinausgetreten und hat die Religiosität ihrer Zeit erneuert. Dazu wird die Erfahrung Thereses unter den Perspektiven von Entgrenzung, Erfüllung und Konkretisierung geordnet und schließlich zu einer mystagogischen Biographie Thereses zusammengefügt. So können auch die Wendepunkte ihres Lebens neu gedeutet werden.